Watt-Musik V

Peter’s Musik (V)

Von Van Halen bis Volbeat: Volle Power mit V.

 

Gowatt Hit Radio.

 

 

🎸 Ära 1950 bis 2000 (V – Top 10)

 

Stellen wir uns das Duett vor: Ein Mashup aus „Après toi“ und „Arbeitslos und Spaß dabei“. Es wäre die musikalische Heilung aller Spaltungen. Leandros singt die hohen, sehnsuchtsvollen Noten der griechischen Freiheit, während Vomit im Hintergrund mit einer Rassel aus leeren Bierdosen den Takt der ostdeutschen Realität dazu schlägt.

Schleswig-Holstein ist der perfekte Ort für diesen Wahnsinn. Hier, wo der Wind alles glattbügelt, spielt es keine Rolle, ob man aus Korfu oder Erfurt kommt – solange man ein „V“ im Namen trägt und bereit ist, sich dem Rhythmus der Gezeiten (und der Ironie) zu beugen.

Fazit: Die Vereinigung ist geglückt, auch wenn das Ergebnis klingt wie eine Mischung aus Ouzo und Pfefferminzlikör. Ein Prosit auf die Vickys und allen Vollpfosten die Müll verstehen.

Interpret  
Van Halen  
Vangelis  
Village People  
Velvet Underground  
Vanilla Ice  
Vengaboys  
Vonda Shepard  
Visage  
Vanessa Williams  
Vicki Vomit  

Von Vangelis bis Volbeat: Eine völlig voreingenommene V-Wattwanderung

Schleswig-Holstein: Das Land der Horizonte, der Gummistiefel und der Windparks, die sich so unermüdlich drehen wie eine alte Vinyl-Platte. Wer hier nur Ruhe sucht, hat die Rechnung ohne die norddeutsche Phonstärken-Tradition gemacht. Zwischen dem heiligen Schlamm von Wacken und den Deich-Dörfern vibriert ein Soundtrack, der so unberechenbar ist wie die Gezeiten. Wir wagen das Experiment: Ein Tag im Norden, kuratiert von der „Brigade V“ – von V wie „völlig losgelöst“ bis V wie „Vorderpfalz-untypisch“.

Vormittags: Sphärenklänge und Schlick-Synthesizer

Der Tag beginnt im Watt. Die Ebbe hat das Land freigegeben, die Sichtweite reicht bis zum nächsten Fischbrötchenstand. In diese endlose Leere passt eigentlich nur einer: Vangelis. Seine synthetischen Breitwand-Epen wirken, als hätte man das Nordseewasser direkt in einen Oszillator gegossen. Wer zu Chariots of Fire durch den Schlick watet, fühlt sich wie ein Pionier, auch wenn man eigentlich nur versucht, seine Gummistiefel nicht an den Untergrund zu verlieren.

Sobald die Sonne den Nebel weggebissen hat, braucht der Kreislauf etwas Handfesteres. Hier betreten Van Halen die Deichkrone. Eddie Van Halens Gitarrensoli schneiden durch die salzige Brise wie ein scharfes Metzgermesser durch den Matjes. Es ist der perfekte Sound für alle, die das „Warten auf die Flut“ mit Headbanging abkürzen wollen. Wer es intellektueller mag (oder einfach nur Sonnenbrillen im Nebel trägt), greift zu The Velvet Underground. Lou Reeds lakonische Stimme passt hervorragend zur stoischen Miene eines Krabbenfischers, der seit 1984 kein Wort mehr gesprochen hat.

Mittags: Die V-Party im Watt-Vakuum

Wenn die Touristenströme die Deiche fluten, kippt die Stimmung Richtung Pop-Absurdität. Stellen wir uns vor, die Village People würden im „YMCA“-Stil die Rettungsschwimmer-Flaggen hissen, während die Vengaboys mit ihrem Party-Bus versuchen, die Elbfähre zu entern. Es ist die Art von musikalischer Eskalation, die man nur nach zwei Pharisäern (Kaffee mit viel Rum) erträgt.

Für die Freunde des gepflegten norddeutschen Wahnsinns darf Vicki Vomit nicht fehlen – eine Erinnerung daran, dass Humor im Norden oft so trocken ist wie der Boden bei extremer Ebbe. Und wer es glatter mag, lässt sich von Vanessa Williams berieseln, deren Pop-Crossover so makellos ist, dass selbst der hartnäckigste Wattwurm kurz innehalten würde.

Nachmittags: Vollpfostenbeat, Vampire und die Wacken-Vibrationen

Schleswig-Holstein ohne Metal ist wie ein Fischbrötchen ohne Fisch. Volbeat sind hier quasi Ehrengäste: Ihre Mischung aus Rockabilly-Schmelz und Hardrock-Wucht ist die offizielle Maßeinheit für die Energie, die jedes Jahr das Dorf Wacken erschüttert. Es ist Musik für Menschen, die „Vorderleute“ nur als Hindernis auf dem Weg zur Bühne kennen.

Indie-Fans, die ihre Jutebeutel lieber im Wind flattern lassen, finden bei Vampire Weekend Zuflucht. Das ist der Sound für die hippen Seebäder, wo das Mineralwasser mehr kostet als ein gebrauchter Kutter. Wer es digitaler mag, lässt sich von Vicetone oder Vize die Gehörgänge freipusten – elektronische Beats, die so präzise kicken wie eine aufziehende Sturmflut.

Abenddämmerung: Melancholie unter dem V-Banner

Wenn die Sonne als roter Feuerball im Watt versinkt, wird es Zeit für die sanften Töne. Vance Joy und Vanessa Carlton liefern die akustische Untermalung für den Moment, in dem man realisiert, dass man Sonnenbrand hat. Es ist der Soundtrack für die „Vier-Minuten-Romantik“, bevor die Mücken kommen.

Selbst für Experimente ist Platz: Der Schweizer Vincent Gross bringt eine Prise Alpen-Pop an die Waterkant (neutral, versteht sich), während V V Brown beweist, dass britisches Flair auch in einer Strandbar in Büsum funktioniert. Und ganz am Ende, wenn der Mond über der See steht, hören wir Vitas. Warum? Weil seine unirdischen Höhen so klingen wie das Pfeifen des Windes in den Masten der Segelboote – ein wenig seltsam, absolut grenzenlos und typisch für eine Reise, die mit einem einzigen Buchstaben begann.

Der Norden bleibt, was er ist: Eine Bühne für Kontraste. Zwischen Watt und Verstärker, zwischen Vangelis und Volbeat – im Rhythmus der V-Gezeiten.

💿 Ära 2000 bis 2026 (V – Top 10)

Interpret  
Volbeat  
Vampire Weekend  
Vanessa Carlton  
Vance Joy  
Vicetone  
Vandelux  
Vize  
Vincent Gross  
V V Brown  
Vitas  

Vom legendären Gitarren-Sound bis hin zu modernen Beats – Die Kraft von V.

Gowatt – Peter’s Travel Watt Musik